• O. Steffen / Grey Hills

Warum lähmt mich meine Angst?


Warum lähmt mich meine Angst?


Warum bin ich in einer Gefahren- oder Stresssituation "gefangen" und nicht mehr handlungsfähig?


Warum kann ich unter Stress nicht klar denken und bin nicht mehr "Herr" über meinen eigenen Körper?



...und vor allem, welche Lösungswege gibt es?



Das Gute vorweg, in einer Gefahren- oder Selbstverteidigungssituation, wie zum Beispiel einer Gewalttat, bedeutet Angst zu haben nicht automatisch ein Feigling zu sein. Man darf dieses Gefühl der Angst auf gar keinen Fall damit gleichsetzen, ein wehrloses Opfer zu sein.



Diese Einstellung ist der Schlüssel zum Erfolg!


Angst oder Furcht ist die "normale Begleiterscheinung", wenn der Körper unter Stress, während eines Überfalls oder einer Gewalttat, Adrenalin freisetzt. Die Symptome der Adrenalinfreisetzung sind der naturgewollte Effekt dieses Kampf- und Fluchthormons. Dieser Effekt kann jedoch unser Selbstvertrauen und dadurch unseren Selbstverteidigungswillen sehr stark und negativ beeinflussen.



Was können wir aus der Vergangenheit lernen?


Ein Organismus der flüchtet, hatte im Laufe der Evolutionsgeschichte eine höhere theoretische Überlebenswahrscheinlichkeit. Jede Auseinandersetzung, Stresssituation und jeder Kampf wirkten sich negativ auf dessen Überlebenschance aus. Kleinste Verletzungen konnten durch Infektionen die Schwächung und den späteren Tod des Organismus bedeuten.


In einer Gefahrensituation schüttet der Körper daher unter anderem Adrenalin aus, um durch das Gefühl der Angst den Fluchtreflex des Organismus auszulösen und durch die Flucht das eigene Überleben sicherzustellen. Es handelt sich somit um einen Fluchtimpuls, der sich im Laufe der Evolutionsgeschichte manifestiert hat. In der Vergangenheit waren viele Gefahren wie zum Beispiel Raubtiere für den Menschen tödlich, nur die Flucht konnte den Menschen retten und somit den Fortbestand der Art sichern.


In einer Gefahrensituation produziert der Körper auch heute noch automatisch Adrenalin, suggeriert Angst, löst den Fluchtreflex aus und versucht dadurch die eigene Überlebenswahrscheinlichkeit zu erhöhen.



Auf Grund der Tatsache, dass es in der Evolutionsgeschichte auch Gefahrensituationen gab, in denen die beste Verteidigungsstrategie die totale Starre war (zum Beispiel bei Raubtieren, die schlecht sehen konnten) ist dieses Verhalten auch heute noch, als Gegenpol zu der oben beschriebenen Fluchtreaktion, als gefürchtete Schockstarre bekannt.



Angst kann also auch zur "Erstarrung" führen. Die Unfähigkeit zu einer sinnvollen Verteidigungsreaktion wie zum Beispiel der Flucht vor der Gefahr, ist mit dem Totstellreflex aus der Tierwelt vergleichbar.


Heutzutage sind wir auf Grund der beschriebenen Manifestation dieser Verhaltensweise durch die Evolution geprägt. Diese Verhaltensweise ist fest in unseren Genen verankert. In einer Gefahrensituation haben wir somit möglicherweise mit dem eigenen übertriebenen Fluchtverhalten oder der gefährlichen Schockstarre zu kämpfen. Beides wird begleitet von einer verminderten Leistungsfähigkeit des Gehirns, welche die Handlungsfähigkeit massiv beeinflusst und unseren visuellen Wahrnehmungsbereich einengt.


Die oben genannten Symptome sind auch heute völlig normal und natürlich. Sie können in einer Selbstverteidigungssituation unter Stress jeden treffen, egal ob man jahrelang Kampfsport betrieben oder überhaupt keine Erfahrung hinsichtlich der Selbstverteidigung hat. Je nach "Vorbildung", Erfahrung und Training können die Stresssymptome in unterschiedlichen Ausprägungen und Intensitäten auftreten. Ein geübter Kneipenschläger empfindet auf Grund seiner Erfahrung und Routine sicherlich weniger Stress, als sein vermeidlich wehrloses und zufällig ausgewähltes Opfer. Frei von diesen Symptomen ist aber niemand, weder der Angreifer noch der Verteidiger.


Was macht mein Körper in einer Extremsituation mit mir,

und warum?


Um zu verstehen, wie man sich mental auf solch eine Stresssituation einstellt und damit man im Falle einer Verteidigungssituation nicht zu einem angsterfüllten, wehrlosen Opfer wird, müssen wir die biochemischen Abläufe in unserem Körper verstehen.



Die körperlichen Reaktionen Stress und Angst können ganz verschiedene Auslöser mit dem gleichen Ergebnis haben. Der Eine gerät in "Schweiß", wenn er eine Rede vor 100 Personen halten soll. Der Andere wird rot vor Zorn, wenn er im Stau steht. Der Dritte gerät in Panik, weil er merkt, dass er seine Arbeit nicht termingerecht erledigen kann.





Viele "normale" Alltagssituationen bis hin zu Extremsituationen (Gewalttat) können Stress und Angst auslösen. Dabei ist der biochemische Ablauf im Körper immer der Gleiche.


Die Reaktion "Angst" war damals notwendig, um auf drohende Gefahren oder Angriffe blitzschnell in Form von Flucht, Starre oder Angriff reagieren zu können. In der heutigen Zeit sind diese Reaktionen teilweise auch erforderlich. Zum Beispiel im Straßenverkehr, wenn ein Fußgänger vor einem plötzlich auftauchenden Auto zurückspringt und vor Schreck erstarrt. In einem dunklen Park, wenn man sich über das Rascheln im Gebüsch erschreckt oder in der Tiefgarage, wenn man den Schatten hinter sich eher zufällig an der Wand entdeckt. Dann können körpereigene biochemische Abläufe zu heftigen Reaktionen führen.


Der Körper unterscheidet grundsätzlich nicht, ob es sich um positiven Stress (Eustress), wie zum Beispiel Freude, oder um negativen Stress (Dysstress), wie zum Beispiel Angst, handelt. Die biochemische Reaktionskette des Organismus ist immer dieselbe und gliedert sich in zwei gleichzeitig ablaufende Reaktionen:


Reaktion 1:


Der Hypothalamus reagiert auf angstauslösende Situationen mit der Ausschüttung von CRH (Corticotropin- Releasinghormon). Das Hormon CRH stimuliert die Hypophyse zur Ausschüttung von ACTH (Adrenocorticotropes Hormon). ACTH regt die Nebennierenrinde zur Ausschüttung von Glukokortikoiden (Kortisol und Kortison) an. Diese wirken regulierend auf den Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel.


Reaktion 2:


Normalerweise werden Adrenalin und Noradrenalin fortlaufend in kleinen Mengen in das Blut abgegeben. In Stress- und Angstsituationen kommt es jedoch zu einer hochdosierten Ausschüttung. In der zweiten Reaktionskette wird über den Sympathikus das Nebennierenmark aktiviert. Dieses schüttet innerhalb von Sekunden eine hochdosierte Mischung von circa 80 Prozent Adrenalin und 20 Prozent Noradrenalin aus.

Adrenalin und Noradrenalin sind Neurotransmitter, die auf den Sympathikus (Teil des vegetativen Nervensystems) erregend wirken. Sie beschleunigen kurzfristig die Energiebereitstellung. Daraus resultiert eine beschleunigte Herztätigkeit, die Erhöhung des Blutdrucks, Freisetzung von Glukose und eine stärkere Durchblutung der Muskulatur.


Die wichtigste Aufgabe der in einer Gefahrensituation freigesetzten Hormone Adrenalin und Noradrenalin besteht darin, gespeicherte chemische Energie wie Fett oder Glykogen freizusetzen und die Glukoseaufnahme in die Körperzellen zu unterstützen. Ziel ist, einer möglichen erhöhten Muskeltätigkeit ausreichend Energie zur Verfügung zu stellen. Parallel werden Denkvorgänge unterdrückt oder blockiert. Das Sichtfeld engt sich, zur Fokussierung auf das Wesentliche und um die Anzahl möglicher Entscheidungsparameter zu reduzieren, ein.



Symptome der Angst:


Angst erzeugt ein Gefühl der inneren Anspannung. Diese Anspannung wird auf die Muskulatur übertragen. Es kann zu schmerzhaften Muskelverspannungen kommen. Durch eine Überreizung des Sympathikus (Nervenstrang des vegetativen Nervensystems), der für die Anregung des Herzkreislaufsystems zuständig ist, kann es zum Zittern und zur Angstschweißbildung kommen.


Durch Verengung der Arterien erhöht sich der Blutdruck. Eine gegensätzliche Reaktion, die Gefäßerweiterung mit abfallenden Blutdruck, ist ebenfalls denkbar. Ohnmachtsanfälle, Erröten, ein blasses Gesicht und Schwindel sind als Symptome der Angst somit erklärbar. Zusätzlich können eine hektische Atmung und Atemnot als Symptome der Angst eintreten. Empfindungsstörungen am Herzen, wie Beklemmungen, Schmerzen und Herzrhythmusstörungen, beeinträchtigen zudem den gesamten Kreislauf.


Angst kann ihre Wirkungen zusätzlich auf den Magen-Darm-Trakt in Form von Koliken entfalten. Der Kontrollverlust über die Muskulatur der Blase als Folgen der Angst ist möglich.


Bei sehr schweren Angstzuständen kann es zu Gefühlen der völligen Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung kommen.


Stress- oder Angstsymptome die auftreten können:


-Herzschlag und Atmung schneller, Puls und Blutdruck steigen an

Grund: Versorgung des Körpers mit mehr Sauerstoff für die bevorstehenden Anstrengungen (Flucht oder Kampf). Die Leber produziert mehr Blutzucker, die Milz schwemmt mehr rote Blutkörperchen aus, die den Sauerstoff zu den Muskeln transportieren. Die Adern in den Muskeln weiten sich. Dadurch werden die Muskeln besser durchblutet.


-Das Gehirn ist in der Leistungsfähigkeit eingeschränkt

Grund: Durchblutung der Muskulatur zum Kampf und zur Flucht wird gefördert,

daher geringere Durchblutung des Gehirns und teilweise Handlungsunfähigkeit oder Schockstarre durch Denkblockaden möglich. Einschränkung des Sichtfeldes durch entstehenden "Tunnelblick". Nachteil: Gefahren am Rande des Sichtfeldes werden nicht mehr wahrgenommen. Vorteil: Fokussierung auf Flucht und wenige Entscheidungsparameter.


-Gestörtes Erinnerungsvermögen

Grund: Siehe Leistungsfähigkeit Gehirn, daher keine Aussagen unter Schock oder direkt nach Gewalttaten (Stress- und Angstsituationen) tätigen.


-Totstellen, Angststarre

Grund: Durch Einschränkung der Denkleistung. Starre als Überlebensstrategie.


-Zitternde Knie/Beine/Arme/Hände

Grund: Anspannung der Muskulatur als Vorbereitung auf die kommende Auseinandersetzung. Der Muskeltonus steigt. Das kann zu Verspannungen führen. Zittern, Fußwippen und Zähneknirschen sind oft die Folge.


-Harndrang

Grund: Abwerfen von Ballast zur Flucht, teilweise durch Kontrollverlust über die eigene Muskulatur.


-Feuchte Hände

Grund: Besseres Klettern (evolutionsbedingt).


-Schwitzen allgemein

Grund: Bessere Wärmeregulierung des Körpers auf der Flucht (Kühlung beim Laufen).


-Trockener Mund


-Zeitlupenempfinden

Grund: Siehe Leistungsfähigkeit des Gehirns.


-Geringeres Schmerzempfinden durch Endorphine

Grund: Körper fokussiert sich auf Flucht und/oder Kampf.


-Das Blut gerinnt durch Hormonausschüttung schneller

Grund: Schutz des Körpers vor Blutverlust und Leistungseinbußen.

-Die Zellen produzieren Botenstoffe, die für die Immunabwehr wichtig sind

Grund: Vorbeugung von Infekten nach Verletzungen.


-Verdauungsfunktionen gehen zurück

Grund: Einsparung von Energie die zur Flucht oder zum Kampf benötigt wird,

Fokussierung auf Flucht, keine Zeit für die Nahrungsaufnahme.


Wie kann man dieses Wissen in einer Selbstverteidigungssituation zum eigenen Vorteil nutzen?


Zuerst muss man sich darüber klar werden, dass diese biochemischen Abläufe bei jedem Menschen in einer Stresssituation automatisch ablaufen, und dass die körperliche Reaktion, das Empfinden der Angst, vollkommen normal ist.





Auch erfahrene und erfolgreiche Kampfsportler erleben teilweise in einer realen Verteidigungssituation die vollkommene Handlungsunfähigkeit. Ihnen wird innerhalb von Sekunden klar, dass es in dieser Situation keine gewohnten Regeln, keinen Kampfrichter, keinen Trainer und möglicherweise auch keine zweite Chance gibt. Jede Reaktion in dieser Situation hat einen direkten Einfluss hinsichtlich der eigenen körperlichen Unversehrtheit und möglichen juristischen Konsequenzen. Vor diesem Hintergrund kann in einem Sekundenbruchteil die eigenen Fähigkeiten zur Selbstverteidigung in Frage gestellt und im eigenen Geiste kleingeredet werden. Oft münden diese aufkommenden Selbstzweifel trotz überlegender Selbstverteidigungsfähigkeiten in der Verringerung des Verteidigungswillens. Obwohl diese Personen objektiv die Fähigkeiten zur Selbstverteidigung besitzen, werden sie in einer Konfliktsituation Opfer ihres mangelnden Selbstvertrauens. Die eigenen negativen Erwartungen des Scheiterns oder des Zweifelns erfüllen sich fast automatisch. Der erfahrende Kampfsportler wird erst Opfer seiner eigenen Angst und dann das Opfer des Angreifers.


Was kann ich konkret machen, um nicht handlungsunfähiges Opfer meiner Angst in einer Selbstverteidigungssituation zu werden?


Eine wesentliche Rolle, die Angst zu besiegen, spielen persönliche Denkmuster. Diese sind in der Regel in Extremsituationen meist sehr negativ und müssen umgebildet werden. Die Betroffenen trauen sich selbst in der Regel nur wenig zu oder werden in dieser Extremsituation erstmalig mit Fragestellungen konfrontiert, die sie sich in Trainingssituationen nicht stellen müssen. Daher gilt es, das eigene Selbstvertrauen und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten mental zu stärken und den Glauben an sich und seine Fähigkeiten zu festigen.



7 konkrete Schritte, um nicht Opfer der eigenen Handlungsunfähigkeit zu werden:




(Beachte hierbei bitte unbedingt unsere juristischen Hinweise zum Thema Notwehr, Notwehrlage und Körperverletzung)


Schritt 1:


Kenne die Symptome, die in einer Stresssituation den Körper beeinflussen, damit du von diesen nicht überrascht wirst.


Schritt 2:


Mach dir bewusst, dass diese Symptome weder positiv noch negativ sind. Die Symptome sind einfach da und gehören zu jedem Menschen. Sie wollen von der biologischen Seite dein Überleben sichern und suggerieren dir Angst, damit der Fluchtreflex ausgelöst wird. Jeder hat diese Symptome in unterschiedlicher Ausprägung.


Schritt 3:


Wenn du die Möglichkeit zur Flucht hast, flüchte! Das ist nicht feige, sondern das Sinnvollste, was du machen kannst. Vermeide jeden körperlichen Konflikt! Es ist egal, ob du ein Kampkunstexperte oder Anfänger bist. Der beste Kampf oder Konflikt ist der, der nicht stattgefunden hat.


Schritt 4:


Verwechsel niemals die Angst, die du in einer Ausnahmesituation empfindest damit, ein wehrloses Opfer zu sein. Das ist der größte Fehler, den du machen kannst. Nur weil du in einer Situation Angst hast, hast du immer noch Fähigkeiten zur Verteidigung. Du wirst wahrscheinlich einige Verteidigungstechniken in dieser Situation vergessen haben, dafür bist du auf Grund der ausgeschütteten Hormone aber resistenter gegen Schmerzen und schlägst wahrscheinlich härter zu als unter normalen Umständen. Auch wird deine körperliche Ausdauer in dieser Situation gesteigert sein. Wenn tatsächlich keine Möglichkeit der Flucht aus der realen Gefahrensituation besteht, musst du die vom Körper freigesetzte Energie fokussiert und konsequent gegen den Angreifer zur eigenen Verteidigung einsetzen.


Schritt 5:


Sei mental auf eine mögliche Extremsituation zu 100 Prozent vorbereitet. Das heißt ganz konkret: Mach dir vorher Gedanken, ob du in einer Selbstverteidigungssituation überhaupt jemanden schlagen kannst. Bist du zum Beispiel mental in der Lage, einem Angreifer in einer Notwehrsituation in das Gesicht zu schlagen? Unter normalen Umständen und im Training stellt man sich diese Frage selten ernsthaft.


Man umgeht die Antwort oft mit der Ausrede, dass es in einem realen Bedrohungsszenario schon klappen wird. Doch das ist leider ein Trugschluss und du belügst dich selbst. Wenn du dir nie ernsthaft die Frage gestellt hast, ob du einen Menschen zur Verteidigung schlagen und mit den Folgen und juristischen Konsequenzen leben kannst, hast du in einer Gefahrensituation keine Chance!


Mach dir vorher Gedanken, ab wann du bereit bist, dich konsequent zu verteidigen, wo deine innere Hemmschwelle liegt, welche gesundheitlichen Risiken für den Angreifer und dich bestehen und über mögliche juristische Konsequenzen. Beantworte diese Fragen eindeutig für dich! Welche Verantwortung bist du bereit zu tragen? Wenn du dir diese Fragen erst während einer Selbstverteidigungssituation in einer Notwehrlage stellst, führen dich diese Zweifel auf Grund der reduzierten Denkleistung in die Handlungsunfähigkeit und ausweglose Opferrolle.


Schritt 6:


Verbesser Deine Fähigkeit zur Selbstverteidigung durch einfache und effektive Techniken, die du unabhängig von Deiner körperlichen Konstitution und deinem persönlichen Trainingszustand auch in normaler Alltagskleidung ausführen kannst. Lerne einfache Techniken, die dir auch unter Stress zur Verfügung stehen. Beachte bei den Techniken zur Selbstverteidigung, dass diese zu dir und deinem Körper passen. Verzichte bei allen Techniken zur Selbstverteidigung auf "schmückendes Beiwerk". Effektive Techniken zur Selbstverteidigung sind nicht schön und anspruchsvoll, sondern haben nur die Aufgabe, die Eskalation sofort und auf den Punkt zu beenden.


Schritt 7:



Gehe aufmerksam durch das Leben, damit du Gefahrensituationen frühzeitig erkennst und richtig einschätzen kannst. Unterschätze niemals einen möglichen Angreifer. Es kann jeden treffen. Jederzeit und überall. Es reicht, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.





Du musst versuchen, durch Aufmerksamkeit kritische Situationen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu vermeiden.

Kenne die Auswirkungen der Angst auf deinen Körper und kläre für dich alle Fragestellungen hinsichtlich möglicher Konsequenzen und Handlungsweisen. Spiele unterschiedliche Konfliktsituationen und deine Reaktionen darauf im Kopf immer wieder durch. Durch spezielle "Stresstrainings" kannst du zusätzlich lernen, die Auswirkungen des Adrenalins hinsichtlich des eigenen Angstempfindens (Fluchtreaktion / Schockstarre) zu reduzieren und zu kontrollieren.



Warte mit der Beantwortung dieser Fragen nicht, bis du in eine reale Gefahrensituation gerätst, dann beginnen die Selbstzweifel, die Angst kriecht an dir hoch und du findest dich in der Opferrolle wieder.



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Für weitere Fragen rund um das Thema Selbstverteidigung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.




Oliver Steffen


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